Sozialversicherung: Neue Bemessungsgrenzen 2014

(Bild) BeitragsbemessungsgrenzeDie wichtigste Institution der sozialen Absicherung, die gesetzliche Sozialversicherung, erfährt zum Jahresbeginn 2014 eine Änderung. Die Beitragsbemessungsgrenzen in der Arbeitslosenversicherung, der Krankenversicherung sowie der Pflegeversicherung steigen an.

Vielverdiener stärker belastet

Durch die steigenden Beitragsbemessungsgrenzen werden 2014
vor allem Vielverdiener tendenziell mit höheren Sozialabgaben belastet werden. In der Rentenversicherung sowie der Arbeitslosenversicherung steigt die Bemessungsgrenze von bislang 5.800 Euro im Monat um 150,- auf 5.950 Euro in Westdeutschland. In Ostdeutschland kommt es zu einer Anhebung von 4.900 Euro um 100,- auf 5.000 Euro monatlich.

Prinzip der Beitragsbemessungsgrenze

Die Beitragsbemessungsgrenze dient dazu, die Beiträge zur Arbeitslosen-, Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung zu regeln. Diese werden jeweils nach einem bestimmten Prozentsatz vom Bruttolohn abgezogen. Liegt der Bruttolohn monatlich jedoch über der Beitragsbemessungsgrenze, so wird der jeweilige Prozentsatz für die Sozialversicherungen maximal nur vom Betrag der Beitragsbemessungsgrenze berechnet. Der Anteil des Bruttolohns, der oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze liegt, wird nicht mehr berücksichtigt. Daher wird, indem die Beitragsbemessungsgrenze steigt, der Schutz der Vielverdiener vor steigenden Sozialabgaben gemindert.

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