Lebensversicherung: So rentabel sind Altverträge

(foto) Bergauf mit Altverträgen zur LebensversicherungIn den vergangenen Jahren kam es reihenweise zu Kündigungen von einst beliebten Lebensversicherungen. Kunden mit Altverträgen, die dennoch weiter eingezahlt haben, winken mittlerweile Traumrenditen.

Geduld und Treue zahlen sich doch häufig aus. Denn wer trotz heftiger Kritik seiner Lebensversicherung treu geblieben ist, der kann heute von beachtlichen Renditen profitieren. Und wer sich auch weiterhin in Geduld übt, könnte seinen Gewinn sogar noch vermehren.

Lebensversicherung: Lukrative Zinssätze von Altverträgen

Die klassische Lebensversicherung genießt aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase nicht unbedingt den besten Ruf und die Lebensversicherung bleibt wohl auch weiterhin in der Krise. In den vergangenen Jahren kam es daher zu zahlreichen Auflösungen und Auszahlungen. Wer jedoch noch einen Altvertrag besitzt, sollte sich diesen Schritt gründlich überlegen. Mittlerweile können diese eine deutlich größere Rendite einbringen als bisher vielleicht angenommen.

Bis zum Jahr 2004 erworbene Lebensversicherungen sahen eine monatliche Einzahlung des Kunden vor. Zudem gab es eine garantierte Verzinsung des Kapitals und bei Todesfall Schutz für die Angehörigen. Trotz Zinssätzen von bis zu vier Prozent, erwiesen sich die Versicherungen gerade in den ersten Jahre als wenig lukrativ. Provisionen, Verwaltungs- und Vertriebskosten ließen das Versicherungskonto sogar bis ins Minus fallen. Viele Kunden kündigten in den ersten 20 Jahren daher ihre Verträge aus Unzufriedenheit.

Lebensversicherung: Prüfung in jedem Fall wichtig

In den vergangenen Jahren hat sich die Lage am Finanzmarkt jedoch deutlich verändert. Während ein Zinssatz von 3 bis 4 Prozent vor 15 Jahren noch gewisse Unsicherheiten mit sich brachte, gilt dieser in der aktuellen Niedrigzinsphase dagegen als Spitzenwert. Kunden mit Altverträgen sollten daher weiter tapfer einzahlen. Alte Verträge garantieren bei gleicher Einzahlung mittlerweile eine fast doppelt so hohe Rente. Dies ergibt sich beispielsweise beim Vergleich von Verträgen aus den Jahren 2002 und 2014.

Egal wie oft sich Kunden daher in den vergangenen Jahren über ihre Verträge den Kopf zerbrochen haben. Von einer Kündigung sollten sie auch weiterhin Abstand nehmen. Andernfalls gehen die hohen Zinsen für die kommenden Jahre verloren. Wirklich profitieren würden davon lediglich die Versicherungsunternehmen, die diese dann nicht mehr zahlen müssten. Dies gilt jedoch nur für Verträge mit Garantiezins. Ist ein solcher nicht enthalten, lohnt sich unter Umständen doch der direkte Verkauf. Auf neue Vertragsabschlüsse mit schwacher oder gar keiner Zinsgarantie sollte ohnehin verzichtet werden.

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