Schlechter Stand der gesetzlichen Pflegeversicherung

Gut vorgesorgt für den Pflegefall?Nicht viele der Deutschen halten die gesetzliche Pflegeversicherung, die im Pflegefall einspringen soll, für ausreichend. Das geht aus einer Umfrage im Auftrag des Nachrichtenmagazins „Focus“ hervor.

Fast zwei von drei Mitbürgern (63 Prozent) sind laut der TNS Emnid-Umfrage der Meinung, dass sie über die gesetzliche Pflegeversicherung nicht ausreichend abgesichert sind, wenn sie im Alter pflegebedürftig werden.

Diese Skepsis hat zur Folge, dass viele selbst vorsorgen – mit einer privaten Pflegezusatzversicherung. So habe etwa ein Drittel nach eigener Aussage ausreichend Vorsorge getroffen. Mit dieser Zusatzversicherung kann das Defizit zwischen der Leistung der gesetzlichen Pflegeversicherung und dem eigentlichen künftigen Pflegebedarf geschrumpft werden. Wer sich nur auf die staatliche Absicherung verlässt, muss letztendlich die nach Anrechnung der sozialen Pflegeversicherung übrigen Kosten aus der eigenen Rente begleichen. Ein kleiner Teil der Bundesbürger habe sich laut Umfrage noch gar keine Meinung zum Thema Pflegeversicherung gebildet.

Seit Monaten wird ein Ergebnis der politischen Bemühungen um eine neue Pflegereform erwartet. Bislang wurde man noch nicht Röslers Ausruf des laufenden Jahres zum „Jahr der Pflege“ gerecht.

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