Arbeitgeberzuschuss-Limit steigt 2012 auch für private Krankenversicherung

vier junge Angestellte  Mit dem 1. Januar 2012 steigt der maximale Arbeitgeberzuschuss für die private Krankenversicherung auf knapp 280 Euro.

Wer als Angestellter oder Arbeiter über der Versicherungspflichtgrenze (2011: 49.500 Euro; 2012: 50.850 Euro) verdient, kann in die private Krankenversicherung wechseln. Im Gegensatz zu privat versicherten Selbstständigen müssen Arbeitnehmer nicht den gesamten Krankenversicherungsbeitrag selbst zahlen. Hier hilft der Chef. Denn auch für den PKV-Beitrag gibt es einen Arbeitgeberzuschuss.

Zuschuss abhängig von Sozialrechengröße

Wie hoch dieser Zuschuss vom Arbeitgeber maximal ausfallen kann, ist von der Beitragsbemessungsgrenze abhängig. Sie legt fest, bis zu welcher Höhe das Bruttoeinkommen für den Versicherungsbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung herangezogen werden darf. Die Beitragsbemessungsgrenze für 2012 liegt bei 45.900 Euro im Jahr. Daraus ergibt sich ein Höchstsatz des Arbeitgeberzuschusses für die private Krankenversicherung in Höhe von 279,23 monatlich. 2011 waren es noch 271,01 pro Monat bei einer Beitragsbemessungsgrenze von 44.550 Euro.

1-Jahres-Wechselfrist

Wie schon 2011 gilt für Arbeitnehmer, die von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung wechseln wollen, eine einjährige Wechselfrist. Die 3-Jahres-Regelung, nach der man er nach dreimaligem Überschreiten der Versicherungspflichtgrenze von der Pflicht zur gesetzlichen Krankenversicherung ausgeschlossen ist, wurde zum 1. Januar 2011 abgeschafft.

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