Gesetzliche und private Krankenversicherung arbeiten stärker zusammen

PuzzleteileGKV und PKV sind zwar zwei verschiedene Möglichkeiten im deutschen Gesundheitssystem. Doch gibt es immer häufiger ein Miteinander statt ein Gegeneinander.

Tarife der privaten Zusatzversicherung sind immer gefragter. Vor allem die Zahnzusatzversicherung nutzen gesetzlich Krankenversicherte, um ihren Kassenschutz etwas aufzubessern. Die steigende Zahl der Krankenzusatzversicherung-Verträge liegt aber nicht zuletzt darin begründet, dass Krankenkassen bei ihren Kunden immer offensiver mit den Angeboten ihrer Partner der privaten Krankenversicherung. Zu diesem Fazit kommt das Beratungsunternehmen Steria Mummert Consulting nach einer Beobachtung der beiden Krankenversicherungszweige.

Kooperation über Zusatzversicherung hinaus

Die Krankenkassen bieten zwar eigene Zusatztarife an, doch werde die Kooperation mit privaten Partnern mehrheitlich gewünscht. Gesetzlich Krankenversicherte können so über ihre Kasse eine private Zusatzversicherung abschließen, die von einem Partner angeboten, aber über der Krankenkasse abgewickelt wird.

Nach den Marktbeobachtungen von Steria Mummert Consulting wird allerdings zunehmend eine Zusammenarbeit angestrebt, die über die Vermittlung von speziellen PKV-Zusatzangeboten über die Krankenkassen hinausgeht. Beide Zweige wollen durch Kooperation Synergien erreichen. „Die Schwächen des einen sind die Stärken des anderen“, so Herbert Oberländer, Senior Executive Manager bei Steria Mummert Consulting. So könnten beiden Seiten steigenden medizinischen Kosten und dem demografischen Wandel begegnen. So werden in Zukunft die Kassenpatienten von der Verzahnung von gesetzlicher und privater Krankenversicherung profitieren können.

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