HUK-Coburg: Stabile Beiträge in der Privaten Krankenversicherung

(Bild) Beiträge PKVPünktlich zum 1. März hat die HUK-Coburg die Beiträge für die privaten Krankenversicherungsverträge (PKV) angepasst. Einige Versicherte der Assekuranz können sich in diesem Jahr über stabile, und Familien sogar über fallende Beiträge freuen.

Sinkende Beiträge für Familien

Obwohl die Beiträge für die Private Krankenversicherung in den letzten Jahren allgemein überproportional angestiegen sind, verzichtet die HUK-Coburg 2014 weitgehend auf eine Erhöhung ihrer Prämien. Stattdessen wurden die Beiträge von einem der drei Krankenvollversicherungstarife für Neukunden sogar gesenkt: Zukünftig müssen Familien für die Kinder-Tarife „SelectPro 3“ und „SelectPro 2“ zwischen fünf und 16 Prozent weniger Prämien zahlen. Weiterhin bleiben die Beiträge für den „E-Tarif“, der von Neu-Selbstständigen gewählt werden kann, stabil. Lediglich in dem Kompakttarif „Komfort 3“, der für Frauen und Männer gilt, müssen Neukunden zukünftig drei Prozent teurere Beiträge zahlen. Auch die Tarife zur Beitragsermäßigung im Alter werden teurer – durchschnittlich um ein bis zwei Prozent. Damit bleibt die HUK-Coburg eine der attraktivsten Versicherungen, die neben stabilen Beiträgen in der PKV auch Deutschlands erfolgreichste Autoversicherung anbietet.

Bei Preiserhöhung Tarif wechseln

Versicherte, die von einer Preiserhöhung betroffen sind, können seit Februar 2014 in einen günstigeren Tarif der HUK-Coburg wechseln. Und auch wer nicht in der PKV ist, kann seit März 2013 die vereinfachten Aufnahmebedingungen in die Private Krankenversicherung nutzen. Im Internet können sie sich anhand des Tarifwechsel-Rechners der Versicherung ein Alternativangebot erstellen lassen. Derzeit stehen rund 20 Kombinationsmöglichkeiten zur Verfügung. Versicherte können zwischen mehreren Tarifen mit verschiedenen Leistungen wählen und bei einem passenden Angebot unmittelbar einen Antrag auf einen Tarifwechsel stellen. Neben der HUK-Coburg bieten nur wenige Versicherungen diesen Wechselservice an, darunter die im Segment PKV führende Deutsche Krankenversicherung (DKV). Versicherte sollten allerdings beachten, dass sie nur in einen neuen Unisex-Tarif wechseln können. Wurde ein Unisex-Tarif erst einmal abgeschlossen, können Versicherungskunden nicht mehr in den alten Bisex-Tarif zurück wechseln.

Beitragsspirale pendelt sich langsam ein

In den letzten 14 Jahren sind die Beiträge für Private Krankenversicherungsverträge durchschnittlich um 3,8 Prozent pro Jahr angestiegen. Dagegen mussten gesetzlich Krankenversicherte im selben Zeitraum lediglich Beitragserhöhungen von maximal 2,5 Prozent hinnehmen. Andererseits mussten diese seit 2000 auch Leistungseinschnitte in Kauf nehmen, wogegen Privatversicherte ein uneingeschränkter Versicherungsschutz geboten wurde. Erst in den letzten Jahren hat sich die Beitragsspirale in der Privaten Krankenversicherung deutlich abgeschwächt. Von 2013 auf 2014 wurden die PKV-Beiträge um durchschnittlich 1,69 Prozent (für Arbeitnehmer) und um 1,96 Prozent (für Beihilfeberechtigte) geringfügig erhöht. Es gibt aber auch Anbieter, wie die Debeka, die für 2014 komplett auf Beitragserhöhungen verzichten. Bei einer Beitragserhöhung sollten Versicherte deshalb lieber in einen günstigeren Tarif, oder zu einer anderen Versicherung, wechseln.

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