Versicherung für Studenten – Krankenversicherung

StudentenDas neue Wintersemester an den Universitäten hat begonnen, für die „Erstis“ fängt damit ein neuer Lebensabschnitt an, der zwar viel Spaß bedeutet, aber auch Absicherung verlangt. Wir stellen Versicherungen vor, die für Studis relevant sind, z. B. die Krankenversicherung

Mit dem Schritt ins Studentenleben stehen junge Menschen immer mehr auf eigenen Beinen. Zwar stehen die Eltern immer noch mit Rat und Tat zur Seite, doch in Sachen Versicherung ist man nicht in allen Dingen über Mutter und Vater abgesichert und muss sich Gedanken über die eigene Versicherung machen, so zum Beispiel für den Fall einer Erkrankung, eines Unfalls.

Gesetzliche oder private Krankenversicherung

Jeder Student muss, so schreibt es das Gesetz vor, krankenversichert sein. Bis zum Alter von 25. Jahren sind Studierende und Auszubildende über die gesetzliche Krankenversicherung ihrer Eltern kostenfrei mitversichert. Danach müssen sie einen eigenen Beitrag zahlen. Dabei haben sie die Wahl zwischen der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung. Wer die Vorteile der PKV nutzen will, muss sich innerhalb von drei Monaten nach Ablauf der Familienversicherung von der gesetzlichen Krankenversicherungspflicht für die gesamte Studienzeit befreien lassen. Manche Versicherer bieten spezielle Studententarife an, die mit einheitlichen, geschlechtsunabhängigen Beiträgen verbunden sind. Aber auch „Normaltarife“ der PKV stehen den Studenten offen, damit können schon in jungen Jahren Alterungsrückstellungen aufgebaut werden.

Im Studententarif der PKV zahlt man als Unter-30-Jähriger zwischen 87,30 Euro und 104,40 Euro an Monatsbeiträgen, in der gesetzlichen studentischen Krankenversicherung sind es 76,41 Euro bis 77,90 Euro. Erhebt die Krankenkasse einen Zusatzbeitrag, muss dieser zusätzlich bezahlt werden. Damit unterscheiden sich die Beiträge zwischen der gesetzlichen und der privaten Variante. Zwar ist der Beitrag für privat versicherte Studenten höher, doch dafür sind ihnen auch die privaten Leistungen gewiss, die eine gesetzliche Krankenkasse nicht bietet.

Studium in der Tasche – und nun?

Nach dem Studium arbeiten viele in einer Angestelltenposition und sind somit wieder verpflichtet, zur gesetzlichen Krankenversicherung zurückzukehren. Es sei denn, sie verdienen über der Versicherungspflichtgrenze, auch Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) genannt, werden Beamte oder arbeiten als Selbstständige. Dann können sie in der privaten Krankenversicherung bleiben. Wer vorerst wieder gesetzlich krankenversichert ist, kann eine Anwartschaft bei der privaten Krankenversicherung beantragen. Somit ist eine spätere Wiederkehr ohne Gesundheitsprüfung und ohne unnötige Beitragssteigerung möglich.

Das könnte Sie noch interessieren:

Tags: , ,

Unsere Autoren

Kommentar schreiben

Service Line

  • Wir beraten Sie gerne persönlich
  • 0800 - 589 589 0