2011 im Zeichen der Pflege

PflegereformSchon 2010 hat der damalige Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler die Pflegereform groß angekündigt. 2011 werde das Jahr der Pflege, hieß es. Dies wurde am Mittwoch erneut vom Gesundheitsministerium bekräftigt. Erste Ergebnisse sollen im Sommer vorgestellt werden.

Zur Eröffnung des Bundeskongresses des Verbandes der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) e. V. erklärte die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit, Annette Widmann-Mauz: „2011 steht im Zeichen der Pflege. Die langfristige Sicherstellung der pflegerischen Versorgung alter und gebrechlicher Menschen ist uns dabei ein besonderes Anliegen. Dazu gehört unbedingt, die Attraktivität der Pflegeberufe zu verbessern.“

Zukunftsberuf im Pflegebereich

Durch die zunehmende Lebenserwartung und den medizinischen Fortschritt werden immer mehr Deutsche immer älter, was erfreulich ist. Doch steigt damit auch die Zahl der Pflegebedürftigen – und auch die des benötigten Pflegepersonals.

„Aufgabe der Politik ist es deshalb, sowohl die Rahmenbedingungen für die Angehörigen dieser Berufe als auch die Ausbildung so zu verbessern, dass sie weiterhin attraktiv für junge Menschen bleiben“, so Widmann-Mauz. Dies erfordere eben nicht nur eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und des Arbeitsumfelds, sondern auch eine stärker am Bedarf ausgerichteten Ausbildung.

Eckpunkte zur Reform noch nicht formuliert

Noch finden die Vorarbeiten zur Pflegereform statt. Seit Dezember haben sich Politiker und Experten zu den Themen Fachkräftemangel, Bürokratieabbrau, Demenz und pflegende Angehörige beraten. Darauf aufbauend sollen die Eckpunkte zur Pflegereform erarbeitet werden. Doch nach Angaben des Ministeriums müssen sich die Deutschen noch bis zum Sommer gedulden, bis genaue Reformpläne bekannt gegeben werden.

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