Tipps für die Kündigung der Rechtsschutzversicherung

(BIld) Geld sparen mit der richtigen RechtsschutzversicherungDer Gang vor Gericht kann teuer werden, daher schützen sich viele Deutsche für den Ernstfall mit einer Rechtsschutzversicherung. Doch je nach Versicherer kann nicht nur der Rechtsschutz ganz unterschiedlich ausfallen, sondern auch die Höhe der entsprechenden Beiträge. Versicherte, die mit ihrer Rechtsschutzversicherung nicht mehr zufrieden sind, sollten sich daher nach einer besseren Police umschauen und ihre bisherige Rechtsschutzversicherung kündigen. Jedoch müssen bei der Kündigung der Versicherung bestimmte Fristen eingehalten werden.

Wenn die Rechtsschutzversicherung zu teuer wird oder die Rechtsschutzleistungen zu wünschen übrig lassen, ist der richtige Zeitpunkt für die Kündigung des Vertrages gekommen. Doch die meisten Versicherungskunden überprüfen – wenn überhaupt – nur sehr unregelmäßig ihren Rechtsschutz. Dabei könnten sie insbesondere bei der Rechtsschutzversicherung viel Geld einsparen. Daher raten Experten dazu, die Police öfter zu prüfen und diese gegebenenfalls zu kündigen, sollte ein besseres Angebot verfügbar sein. Doch Vorsicht: Wie bei der Kündigung einer jeden anderen Versicherung müssen auch bei der Rechtsschutzversicherung die vorgegebenen Fristen genau eingehalten werden.

Fristgerechte Kündigung der Rechtsschutzversicherung

Die Kündigungsfrist einer Rechtsschutzversicherung ist abhängig vom zugrunde liegenden Versicherungsvertrag. Generell beträgt die Frist drei Monate, jedoch ist hierbei entscheidend, ob sie sich nach dem Kalender- oder Versicherungsjahr richtet. Orientiert sich die Kündigungsfrist daher am Versicherungsjahr, ist der Zeitpunkt des Vertragsabschlusses ausschlaggebend. So müsste bei einer Rechtsschutzversicherung, die beispielsweise am 1. Juli abgeschlossen wurde, die Kündigung spätestens zum 31. März erfolgen. Ist die Frist demgegenüber auf das Kalenderjahr bezogen, muss der Versicherte die Rechtsschutzversicherung bis zum 30. September kündigen.

Kündigung der Rechtsschutzversicherung mit Sonderkündigungsrecht

Erhöht der Versicherer die Beiträge für die Rechtsschutzversicherung, haben Kunden die Möglichkeit vom Sonderkündigungsrecht Gebrauch zu machen. Innerhalb eines Monats nach Benachrichtigung über die Beitragserhöhung ist dies möglich, wobei auch die vorgegebenen Kündigungsfristen nicht gelten.
Wer in einem solchen Falle darüber nachdenkt, ob er die Rechtsschutzversicherung nicht gleich ganz weglässt, sollte sich lieber genau informieren, welche Versicherung er wirklich braucht und ob der Rechtsschutz nicht doch eher dazu gehört.

Erst neue Rechtsschutzversicherung finden, dann die alte kündigen

Generell sollten Versicherte die Kündigung ihrer Rechtsschutzversicherung keinesfalls überstürzen, sondern sich im Vornherein genau umschauen, ob günstigere Policen überhaupt verfügbar sind. Erst wenn sie einen besseren Versicherer gefunden haben, kann die Kündigung in die Wege geleitet werden. Denn im Falle der frühzeitigen Auflösung der Versicherung, stehen Kunden vorübergehend ohne Rechtsschutz da, was im Ernstfall dann nicht nur extrem ärgerlich, sondern auch furchtbar teuer ist.
Damit das nicht geschieht, sollten Versicherte ganz in Ruhe auf die Suche nach einer neuen Rechtsschutzversicherung gehen. Sehr hilfreich können hierbei Online-Vergleichsrechner sein, bei denen die Suche ganz individuell erfolgen kann. So können beispielsweise über den geld.de Vergleichsrechner für die Rechtsschutzversicherung über 200 Tarife verglichen werden. Der Vergleich ist völlig unverbindlich und kostenlos, kann aber jedem Versicherten helfen, bares Geld zu sparen.

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