Altersvorsorge: Harsche Kritik an von der Leyens geplante Zuschussrente

2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte übertragen
Empfehlen
2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte übertragen
Google+
2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können Ihre Empfehlung an Twitter senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte übertragen
Tweet

Wer früh fürs Alter vorsorgt, braucht keine ZuschussrenteDie von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) vorgebrachten Rentenreformpläne stehen auch in der Kritik des Sozialverbandes Deutschland. Der Verband fordert die Verbesserung der gesetzlichen Rentenleistungen.

Nachdem schon andere Verbände eine ablehnende Haltung gegenüber den Reformplänen von Ursula von der Leyen eingenommen hatten, reagiert auch der Sozialverband Deutschland mit kritischen Tönen. Die Kritik des Verbandes entzündet sich an der geplanten Zuschussrente der Arbeitsministerin, die eigentlich der Altersarmut entgegenwirken soll. Die Zuschussrente gehe aber am Problem vorbei.

Vielmehr müssten die gesetzlichen Rentenleistungen im Allgemeinen erhöht werden. Zudem müsste ein gesetzlicher Mindestlohn eingeführt werden, der auch Geringverdiener in die Lage versetzt, etwas für das Alter zu tun. Viele Menschen können sich den Aufbau einer Altersvorsorge „schlichtweg nicht leisten“, erklärte der Präsident des Sozialverbandes Adolf Bauer gegenüber dem Neubrandenburger “Nordkurier”.

Pure Kosmetik

Schon zuvor äußerten sich andere Sozialverbände kritisch zu den Reformplänen der Ministerin von der Leyen. „Pure Kosmetik“, sagte die Präsidentin des Sozialverbandes VdK, Ulrike Mascher, in der zweiten Septemberwoche der „Passauer Neuen Presse“. Den gleichen Tenor stimmte Ulreich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes an, als Ursula von der Leyen ihre Pläne zur Zuschussrente der Öffentlichkeit vorstellte. Er bezeichnete die Pläne als „absolute Mogelpackung“.

Die Pläne der Arbeitsministerin sehen vor, dass gesetzliche Renten, die unter dem Wert von 850 Euro liegen, aufgestockt werden sollen, bis dieser Schwellenwert erreicht ist. Die Bezuschussung der betroffenen Renten soll den Plänen nach aus Steuermitteln finanziert werden. Den Kritikern und Sozialverbänden sind vor allen Dingen die hohen Hürden für die Zuschussrente ein Dorn im Auge: Da die meisten Versicherten die Voraussetzungen für die Zuschussrente nicht erfüllen würden, könne auch das Gros von ihnen nicht von der Zuschussrente profitieren, heißt es unter den Kritikern. Der Hintergrund: Um die 850-Euro-Rente zu bekommen, muss unter anderem eine 45-jährige Mitgliedschaft in der gesetzlichen Rentenversicherung nachgewiesen werden. Zudem müssen 35 Beitragsjahre vorliegen.

Das könnte Sie noch interessieren:

Tags: , , , ,

Unsere Autoren

Kommentar schreiben

Service Line