Die Rentenversicherung: eine unendliche Geschichte

Die RentenversicherungRenteneintrittsalter schon wieder in der Diskussion

Immer wieder wird über die Rente, das Eintrittsalter und die Möglichkeit der privaten Absicherung diskutiert. Mit dem Rentenalter wird nicht nur hierzulande seit vielen Jahrzehnten jongliert, auch im europäischen Ausland ist dieses Thema allgegenwärtig. Zahlen von 60 bis 70 sind im Gespräch. Dass aufgrund des demografischen Wandels, also dem immer weiter wachsenden Anteil an älteren Menschen, die gesetzlichen Kassen belastet werden, das weiß mittlerweile jeder. Die einzige Lösung: privat vorsorgen.

Lebensstandard sichern

Eine aktuelle Umfrage von TNS Emnid bringt es ans Tageslicht. 11 % sehen ihren Lebensstandard im Alter als „sehr schlecht“, 18 % immer noch als „eher schlecht“. 62 % glauben, dass ihr Lebensstandard eher gut sein wird und lediglich 7 % glauben, dass er „sehr gut“ sein wird. Dabei wurden 619 Personen über 45 Jahren befragt. Doch diese erreichen bereits in ca. 20 Jahren das Rentenalter. Jüngere Menschen würden wohl etwas anders antworten. Aber sie haben auch noch mehr Möglichkeiten.

So ist eine zusätzliche Absicherung unter anderem durch die Riester Rente möglich – zumindest für Arbeitnehmer. 14 Millionen Deutsche haben bereits einen und sorgen so privat vor. Aber auch private Rentenversicherungen, oder für Selbstständige die Rürup Rente, sind gute Absicherungen, um seinen Lebensstandard im Rentenalter zu sichern. Aber auch kurz vor dem Rentenalter kann eine lebenslange Privatrente noch abgeschlossen werden. Nämlich dann, wenn man über die ausreichenden Mittel verfügt, um einen Einmalbetrag zu investieren.

Bei einem Modellfall hatte ein 60-jähriger 100.000 Euro in eine Sofortrente investiert. Die Rentengarantiezeit betrug zehn Jahre und die Rentenzahlung war volldynamisch. Das Ergebnis: 392,49 Euro zahlt die Ergo Direkt Versicherung und ist damit auf Platz 1. Dies waren immerhin zehn Euro mehr, als der nächstbeste Anbieter.

Die Rente in unseren Nachbarländern

Auch in anderen europäischen Ländern müssen sich die Menschen an eine private Zusatzversicherung gewöhnen. Deutschland hat die Rente mit 67 bereits beschlossen. In Frankreich wird gerade über eine Erhöhung von 60 auf 62 Jahren diskutiert, in Spanien plant man, das Renteneintrittsalter von 65 auf 67 anzuheben, in Großbritannien gar auf 68 Jahre. Der Grund ist einleuchtend: Auch dort stößt die gesetzliche Rentenversicherung an ihre Grenzen.

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