Studie: Privat-Renten fallen sehr unterschiedlich aus

Die Unterschiede bei der Privat-Rente sind zum Teil enorm.Die Abschluss einer Privat-Rente hält für die Verbraucher so einige Tücken bereit. Viele Details machen es schwierig, einen Vergleich zu ziehen und das bestmögliche Angebot auszuwählen. Wie eine aktuelle Studie zeigt, ist der eingehende Vergleich enorm wichtig, denn es gibt große Unterschiede bei den Privat-Renten.

Die Untersuchung des Deutschen Instituts für Service-Qualität (DISQ), für die fondsgebundene und klassische Rentenversicherungen von 15 großen deutschen Versicherern näher betrachtet wurden, zeigt, dass es vor allem bei der klassischen Rente erhebliche Unterschiede in Bezug auf die Aufbauleistung gibt. Etwa 26 Prozent weniger erhielten Kunden beim ungünstigsten Angebot.

Unterschiede in der Rentenleistung

Aufgrund der Einführung der Unisex-Tarife am 21. Dezember 2012 wurden außerdem die Leistungsunterschiede in bestehenden geschlechtsabhängigen Tarifen untersucht. Wie Markus Hamer, DISQ-Geschäftsführer, unterstrich, erhielten männliche Versicherte bei fondsgebundenen Renten etwa 18 Euro mehr pro Monat als Frauen. Die monatlichen Auszahlungen der überprüften Fondsversicherungen bewegten sich bei Männern zwischen 210,18 Euro und 255,83 Euro bei einer angenommenen Rendite von drei Prozent. Frauen dagegen erhielten zwischen 197,83 Euro und 241,54 Euro.

Aachen Münchner siegt vor Allianz

Sieger im Teilbereich „Private Rente“ wurde die Versicherung Aachen Münchner, deren Rentenprodukte gute bis sehr gute Ratingnoten erzielten. Außerdem zeichnete sich das Unternehmen durch den besten Service im Test und eine sehr gute Vor-Ort-Beratung aus. Auf dem zweiten Platz landete die Allianz mit überzeugenden Leistungen in den Kategorien klassische und fondsgebundene Rente. Den dritten Platz sicherte sich der Versicherer Zurich mit einer guten Beratung und überdurchschnittlich hohen Rentenzahlungen in der Kategorie fondsgebundene Privat-Rente.

Service ist ausbaufähig

Noch immer lässt der Service vieler Rentenversicherungen zu wünschen übrig. Wie das DISQ mitteilte, erreichte nur ein Versicherer die Note „gut“, die meisten anderen schnitten lediglich mit „befriedigend“ ab. Schwächen gab es vor allem bei der Bearbeitung von E-Mail-Anfragen: Nur zwei Drittel der E-Mails wurden beantwortet, in weniger als der Hälfte der Antworten gingen die Mitarbeiter strukturiert und vollständig auf die Fragen der Kunden ein. Ein ähnliches Bild zeichnet das DISQ auch vom telefonischen Service. Die Beratung vor Ort war dagegen meist gut und die Fragen der Kunden wurden in den meisten Fällen vollständig geklärt.

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