Zwei Prozent mehr für den Ruhestand – aber kein Inflationsausgleich

SeniorenpaarAm Mittwoch hat das Bundeskabinett die Rentenerhöhung für 2012 beschlossen. Die rund 20 Millionen Ruheständler in Deutschland bekommen somit ab 1. Juli 2012 zwei Prozent mehr Rente.

Allerdings ist die Anhebung der Renten nicht bundesweit einheitlich. Währen Rentner im Westen 2,18 Prozent mehr bekommen, sind des im Osten 2,26 Prozent. Grund für die Rentenanhebung sind unter anderen die Lohnentwicklung und die steigende Beschäftigtenzahl in den vergangenen Monaten. Für die gesetzliche Rentenversicherung bedeutet das Milliarden Euro an Mehrausgaben.

Niedriger als die Inflationsrate

Mehr als zwei Prozent – das ist deutlich mehr als noch bei der Rentenanhebung vor einem Jahr, als das Mehr an Rente nur 0,99 Prozent betrug. Doch 2,18 bzw. 2,26 Prozent liegen immer noch unter der Inflationsrate. Die Teuerungsrate betrug im letzten Jahr 2,3 Prozent.

Eine Beispielrechnung: Ein Rentner mit 45 Jahren Beitragszahlung und einem Durchschnittsverdienst kommt in den alten Bundesländern auf monatlich 27 Euro mehr, im ostdeutschen Bundesgebiet sind es 25 Euro mehr.

Wer sich nicht auf die unsicheren Rentenbezüge aus der gesetzlichen Rentenversicherung verlassen will, kann privat vorsorgen. So lässt sich die Zukunft individuell mit einer Riester-Rente oder einer klassischen Rentenversicherung nach eigenen Wünschen gestalten.

Das könnte Sie noch interessieren:

Tags: ,

Unsere Autoren

Kommentar schreiben

Service Line

  • Wir beraten Sie gerne persönlich
  • 0800 - 589 589 0