Rentenversicherung: Rentner dürfen bald mehr hinzuverdienen

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lächelnde ältere Dame mit verschränkten ArmenGeht es nach der Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen, darf der Hinzuverdienst von Frührentnern bald höher ausfallen, ohne dass eine Kürzung der Rente droht.

Ministerin Ursula von der Leyen hat ihre Pläne zur Kombirente überarbeitet, wie die „Süddeutsche Zeitung“ am Dienstag berichtete. Wer vor dem gesetzlichen Renteneintrittsalter bereits in Ruhestand geht, aber noch etwas nebenbei verdient, dessen Hinzuverdienst darf bislang 400 Euro nicht übersteigen. Darüber hinaus gehendes Zusatzeinkommen wurde auf die Altersrente angerechnet.

Mehr hinzuverdienen ohne Abzüge

Nun soll sich das ändern: Deutlich höher dürfe der Hinzuverdienst demnächst liegen. Die Obergrenze von Rente und Verdienst orientiere sich am höchsten Gehalt der letzten 15 Berufsjahre. Ursprünglich war geplant, dass nur die Höhe entsprechend des Durchschnittsgehalts der letzten drei Arbeitsjahre berücksichtigt würde, ohne dass eine Anrechnung erfolgt. Die starren Grenzen des Hinzuverdiensts wären damit aufgeweicht.

Jedoch nicht alle Frührentner können von dieser Änderung profitieren. Wer seine Rente ohne Abzüge um einiges aufstocken will, muss mindestens 63 Jahre alt sein und 35 Jahre in der gesetzlichen Rentenversicherung aufweisen können. Nur dann ist der höhere Hinzuverdienst für Rentner vor dem gesetzlichen Renteneintrittsalter ohne Anrechnung auf das Altersgeld möglich.

Private Altersvorsorge von Vorteil

Wer allerdings privat für das Alter vorsorgt, beispielsweise mit einer Riester-Rente oder einer klassischen Rentenversicherung, muss sich keine Sorgen zum Abzüge durch ein paar hinzuverdiente Euros machen. Die private Vorsorge bleibt davon unangetastet.

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