Vernachlässigter Schutz: Versicherungen für Familien

Wichtiger Versicherungsschutz für FamilienEine neue Umfrage zur Familienabsicherung hat ergeben, dass viele Eltern ihre Kinder nicht gut genug versichern. Eine private Haftpflicht hat zwar fast jeder Erwachsene, doch in Bezug auf Vorsorge gegen Berufsunfähigkeit oder Unfälle gibt es enormen Nachholbedarf.

In Kooperation mit der Zeitschrift „Eltern“ hat die Allianz kürzlich eine repräsentative Studie durchgeführt, die Eltern zu ihrem Umgang mit Kindern befragt hat. Die Untersuchung ergab, dass ein Großteil der Erwachsenen die eigenen Kinder zwar sehr behütet aufwachsen lässt, den Versicherungsschutz jedoch vernachlässigt. So warnen viele Eltern ihren Nachwuchs vor Gefahren und schützen sie im Alltag, wo es nur geht. Doch wenn es doch einmal zu einem Unfall oder Schaden kommt, sind viele Erwachsene schlecht vorbereitet.

Haftpflichtversicherung allein reicht nicht

Laut der Umfrage sind fast drei Viertel der Erwachsenen überzeugt, sich und ihren Nachwuchs ausreichend versichert zu haben. So haben 90 Prozent von ihnen ein private Haftpflichtversicherung abgeschlossen. Laut Versicherungsexperten reicht das jedoch nicht aus. Wichtig ist auch die Vorsorge für den Ernstfall, wenn den Eltern etwas zustößt. So sichert eine Risikolebensversicherung die Kinder ab, wenn ein Elternteil verstirbt. Umso erstaunlicher ist es, dass laut Umfrage nur 35 Prozent mit dieser Versicherung vorsorgen. Selbst wenn das erste Kind geboren wird, holt nur jeder Siebte diesen Schutz nach.

Auch in Bezug auf die Berufsunfähigkeitsversicherung gibt es Nachholbedarf. Nur 28 Prozent der befragten Eltern sorgen mit dieser Police für den Fall vor, dass sie ihren Beruf wegen einer Erkrankung nicht mehr ausüben und ihre Existenz und die ihrer Familie nicht mehr sichern können. Sechs Prozent der Erwachsenen schließen eine Berufsunfähigkeitsversicherung später ab, wenn das erste Kind auf der Welt ist.

Den Nachwuchs für den Ernstfall absichern

Doch nicht nur Eltern können durch einen Unfall Schaden nehmen, sondern auch der Nachwuchs selbst. Wenn das Kind durch Krankheit oder infolge eines Unfalls schwere Behinderungen erleidet, zahlt eine Kinderinvaliditätsversicherung eine monatliche Rente. Allerdings haben nur zwölf Prozent der Eltern eine solche Police abgeschlossen.

Eltern sollten sich also bewusst machen, was mit ihren Kindern passiert, wenn ihnen etwas zustößt. Über mögliche Unglücke wie schwere Krankheiten oder Todesfälle in der Familie denkt niemand gern nach, doch die Vorsorge für den Ernstfall ist enorm wichtig. Ein Schutz vor Berufsunfähigkeit oder eine Risikolebensversicherung sind wirksame Mittel, um im Notfall wenigstens die finanziellen Sorgen gering zu halten.

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