Alles zur Steuererklärung: Elektronische Steuer mit ELSTER

(Bild) SteuererklaerungDie durchschnittliche Steuerrückzahlung liegt bei etwa 800 Euro. Mit einer Software sind es 1.400 Euro. Ein schöner Lohn, um sich für einen Tag zu motivieren, die Steuererklärung mit ELSTER oder einer anderen Software zu machen. Dank moderner Online-Verfahren geht dies zudem leichter als je zuvor.

Die elektronische Steuererklärung

Was spricht dafür, die Steuer mit ELSTER zu machen? Die Steuererklärung mit ELSTER wird vom Finanzamt bevorzugt behandelt und stößt somit umso schneller auf Resonanz. Das Verfahren kann zudem bequem am Computer gemacht werden, nachdem man sich die Unterlagen zur Software von der Internetseite des Finanzamtes geladen hat. Wer auf den Download verzichten mag, kann die Steuererklärung auch direkt auf der Homepage des Finanzamtes ausfüllen. Auf Papierbögen kann somit in jedem Fall verzichtet werden. Größter Vorteil aber ist die automatische Prüfung, die noch vor Versand der Steuererklärung mögliche Fehler oder Ungereimtheiten aufzeigt. Bei der ganzen Prozedur steht die Sicherheit der Daten natürlich an erster Stelle. Mittels eines per Post übermittelten PINs wird bei ELSTER eine sichere Internetseite genutzt, die den Zugriff auf persönliche Daten unmöglich macht. Wer ELSTER nutzt, sollte aber noch darauf achten, dass Belege sowie eine schriftliche Kopie der Steuererklärung dennoch dem Finanzamt zugeschickt werden müssen.

Was spricht gegen die Nutzung von ELSTER? Die Steuersoftware ELSTER ist eine Neuerung beim Finanzamt und birgt noch entsprechende Kinderkrankheiten. Im Vergleich zu anderer Software ist sie unausgereift. ELSTER entspricht beispielsweise einer Übertragung der Papierformulare der Steuererklärung. Nutzer erhalten dabei kaum Informationen zur Absetzbarkeit von Ausgaben oder Hinweise, welche Angaben wo zu tätigen sind. Eine aktuelle Studie zeigt, dass ELSTER unter vier weiteren Steuerprogrammen die meisten Bedienfehler verursacht und wichtige Eingabefelder auch schnell übersehen werden. Andere Steuersoftware ist hier deutlich weiter und benutzerfreundlicher bzw. darf ELSTER bislang nicht mit einer Steuersoftware verwechselt werden. Elster bietet lediglich einen papierfreien Weg, die Formulare der Steuererklärung auszufüllen.

Steuersoftware im Test

Fakt ist, wer eine richtige Steuersoftware benutzt, bekommt fast das doppelte vom Staat zurück. Dass die Steuersoftware jährlich neu angeschafft werden muss, ist dabei zwar umständlich, lohnt sich folglich aber dennoch. Bei etwa 1.400 Euro liegen die Erträge, welche mit einer Steuersoftware erstattet werden. Eine aktuelle Software ist dabei an der Versionsnummer zu erkennen: Die Version 2014 ist für die Steuererklärung des Jahres 2013 geeignet. In einem Praxistest haben sich einige Hersteller von Programmen zur Steuererklärung besonders hervor getan: Einfach geht es mit der „SteuerSprarErklärung“, preiswert mit „Steuer easy“. Wer es schlicht und billig mag, der sollte sich hingegen „T@x“ besorgen. In Richtung Profiprogramm geht es unterdessen mit „Taxman“, welches umfassendes Know-Hot mitliefert. Besonders anwenderfreundlich, Schritt-für-Schritt und ohne Beamtendeutsch fällt hingegen „QuickSteuer“ auf. Viele der Programme ermöglichen es letztlich auch, die Eingaben zu prüfen sowie eine Online-Version an das Finanzamt zu mailen und ersetzen somit die Funktionenv von ELSTER. Nicht vergessen werden darf aber das postalische Nachsenden von Kopien sowie wichtigen Belegen.

Im zweitenTeil von „Alles zur Steuererklärung“ geht es um Tipps zur Steuererklärung und im ersten Teil lesen Sie nach, wer bis wann eine Steuererklärung machen sollte. Hier gibt es auch eine Checkliste zur Steuererklärung.

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