Steuererklärung: So gewinnen Sie mehr Zeit für die Steuer

Bild SteuererklärungNur noch wenige Tage, dann ist die Steuererklärung für 2015 fällig. Viele Bürger müssen dann dem Finanzamt ihr Einkommen aus dem letzten Jahr darlegen, schaffen aber Frist nicht. In diesem Fall muss eine Verlängerung her oder die Hilfe vom Fachmann.

Noch bis 31. Mai haben diejenigen Zeit, die eine Einkommenssteuererklärung abgeben müssen, doch nicht alle können das Datum einhalten. Steuerpflichtige können jedoch eine Fristverlängerung beantragen, indem sie ein formloses Schreiben, das per Brief oder Fax übermittelt wird.

So geht es nicht

Den oben genannten Weg sollten Steuerpflichtige dringend einhalten, denn allein ein Anruf beim Finanzamt reicht nicht. Einen Brief oder Fax kann der Sachbearbeiter leichter zu den Akten legen und damit die Fristverlängerung vermerken. Der Zwischenweg der E-Mail ist nur dann zu wählen, wenn das zuständige Finanzamt diese Möglichkeit auch anbietet.

Plausible Gründe angeben

In das Schreiben für die Fristverlängerung gehören nicht nur plausible Gründe, die den Aufschub belegen, sondern auch ein konkretes Datum, bis wann die Steuererklärung nachgereicht wird. Fehlende Unterlagen können dabei genauso genannt werden, wie etwa eine Krankheit oder ein hohes Arbeitspensum. Kurze Angaben genügen hier jedoch vollkommen, denn wichtiger als die Ausführung privater Hintergründe sind für die Mitarbeiter des Finanzamts vielmehr die Steueridentifikationsnummer sowie die vollständige Adresse mit Namen des Antragsstellers. Die Angaben zur eigenen Steuer-ID sind auf alten Steuerbescheiden zu finden.

Hilfe vom Fachmann holen

Gar keine Fristverlängerung muss beantragen, wer sich – wenn auch kurzfristig – Hilfe vom Fachmann holt. Hilft demnach der Lohnsteuerhilfeverein oder ein Steuerberater bei der Erstellung der Einkommenssteuererklärung, bleibt bis 31. Dezember 2016 Zeit, diese einzureichen. Faktisch haben Steuerzahler heuer dafür sogar bis zum 2. Januar 2017 Zeit, weil das Jahresende auf einen Samstag fällt.

Im nächsten Jahr haben Prokrastinatoren im Übrigen zwei Monate mehr zur Verfügung, so geht es aus dem geplante Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens hervor. Diese Regelung gilt allerdings erst ab 1. Januar 2017.

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