Steuern senken durch Milderung der Kalten Progression

Entlastung der SteuerzahlerKünftig könnten die deutschen Steuerzahler entlastet werden. Denn die Bundesregierung hat am Donnerstag einen Vorschlag zur Beseitigung der Kalten Progression präsentiert.

Als Kalte Progression bezeichnet man die steuerliche Mehrbelastung, wenn eine Anhebung der Löhne und Gehälter lediglich die Inflation ausgleicht, aber die Einkommenssteuersätze nicht der Inflationsrate angepasst sind. Genau genommen steigt dann zwar die Zahl auf dem Lohnzettel, aber nicht der Wert des Realeinkommens.

„Verschuldungsstaat stoppen“

Wie man sich im Bundesfinanzministerium äußert, wolle man den „Verschuldungsstaat stoppen“. Schließlich wolle man nicht, dass sich der Staat aufgrund der Kalten Progression am Steuerzahler bereichere. Sechs bis sieben Milliarden Euro sollen durch eine solche Milderung für den Steuerzahler dabei rumkommen. Es solle künftig regelmäßig geprüft werden, ob die Kalte Progression korrigiert werden müsse.

Für 2013 sei eine Tarifkorrektur geplant. Die steuerlichen Mehreinnahmen, die der Staat zwischen 2010 und 2012 aus der Kalten Progression erhält, sollen an die Steuerzahler zurückgegeben werden. So soll der Grundfreibetrag bei der Einkommenssteuer angehoben werden. Mit den geplanten Maßnahmen will man den Effekt der Kalten Progression bis Ende 2012 neutralisieren und somit der steigenden steuerlichen Durchschnittsbelastung entgegenwirken.

Das könnte Sie noch interessieren:

Tags: , ,

Unsere Autoren

Kommentar schreiben

Service Line

  • Wir beraten Sie gerne persönlich
  • 0800 - 589 589 0