EEG-Umlage könnte im kommenden Jahr sinken

(Bild) Erneuerbare Energien sind nun Hauptquelle im deutschen StrommixDa werden wohl einige etwas genauer hingehört haben, als der Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie im Interview mit „RP-Online“ äußerte: „Die EEG-Umlage könnte 2015 vielleicht sogar sinken“. Natürlich ist diese Aussage bewusst wage formuliert, nichtsdestotrotz scheint nun eine Zeitenwende in Deutschlands Energiewirtschaft gekommen. Dank eines boomenden Stromexports und eines EEG-Kontos im eindeutigen Haben-Bereich gehen inzwischen viele Fachleute davon aus, dass die EEG-Umlage zumindest kaum mehr steigen wird.

Dabei würden die vom Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ausgewerteten Daten, welche auf den Zahlen des Statistischen Bundesamtes sowie der Energiebörse EEX beruhen, eine ganz andere Richtung weisen. Denn laut dieser Auswertung haben die erneuerbaren Energien nun den Hauptanteil am deutschen Strommix übernommen. So produzierten die regenerativen Energien im ersten Halbjahr 2014 insgesamt 81,1 Terawattstunden Strom, während es die Braunkohle lediglich auf 69,7 Terawattstunden schaffte.
Obwohl jedoch die Menge an Strom aus erneuerbaren Energien gestiegen ist, sind Experten der Ansicht, dass die EEG-Umlage 2015 kaum ansteigt oder eventuell sogar abfällt. Denn das EEG-Konto hat derzeit ein Milliardenüberschuss, welcher wohl der zuletzt etwas zu hoch bemessenen EEG-Umlage von 6,24 Cent je Kilowattstunde geschuldet ist.
Jetzt können Verbraucher nur hoffen, dass sie auch etwas von diesem positiven Trend haben.

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