EnBW: Strom wird teurer

Das nach E.ON und RWE drittgrößte Energieversorgungsunternehmen Deutschlands, Energie Baden Württemberg AG (EnBW), teilte am Montag mit, die Strompreise im kommenden Jahr um fast zehn Prozent anheben zu wollen. Die Preise für Gas sollen sich aber um knapp zwei Prozent verbilligen. Laut Angaben des Handelsblatts würde das für einen zwei bis drei Personenhaushalt mit durchschnittlichem Jahresverbrauch von 2 900 Kilowattstunden Strom eine Mehrbelastung von 5,85 Brutto darstellen. Bei Gaskunden würde eine Familie mit jährlich rund 20 000 Kilowattstunden Verbrauch jeden Monat etwa 2,33 Euro sparen. Insgesamt sind die Erdgaspreise seit Anfang 2009 um knapp 20 Prozent gefallen.

EEG-Umlage steigt weiter

Der Grund für die steigenden Preise im Stromsektor erklärt das Unternehmen mit den höheren Mehrbelastungen für den Ausbau erneuerbarer Energien. Die sogenannte EEG-Umlage, die bereits Anfang 2010 erhöht wurde, werde am 1. Januar 2011 noch einmal steigen. Diese Umlage bezeichnet die Mehrkosten, die sich bei den Übertragungsnetzbetreibern aus der Differenz der zufließenden Verwertungserträgen des EEG-Stroms und den damit verbundenen Aufwendungen ergibt. Die Netzbetreiber geben diesen Betrag an die Energieversorger weiter, welche diese dann letztendlich als Kostenbestandteil der Stromrechnung an die Verbraucher weitergeben.

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