Gaspreis und Strompreis im Winter bis zu 19 Prozent teurer

Glühbirne auf BanknotenIn den Wintermonaten Dezember und Januar müssen Gas- und Stromkunden mit einer durchschnittlichen Preissteigerung von acht bzw. vier Prozent rechnen.

Eine Untersuchung des Verbraucherportals preisvergleich.de hat ergeben, dass 207 Energieanbieter im Dezember 2011 bzw. Januar 2012 bei über 1.000 Strom- und Gas-Tarifen die Preise anziehen.

Strompreis steigt um 4 Prozent

Strom wird im Schnitt um vier Prozent teurer. In einer Beispielrechnung bedeutet dies für eine dreiköpfige Familie mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden rund 40 Euro weniger in der Haushaltskasse. Auf viele Kunden kommt eine Preissteigerung im zweistelligen Bereich zu. Besonders die Strom-Kunden der Verbandsgemeindewerke Hochspeyer (16,5 Prozent), der Gasversorgung Ahrensburg (13,73 Prozent)) und der Stadtwerke Neuffen (12,77 Prozent) müssen mit immensen Mehrausgaben rechnen. preisvergleich.de empfiehlt vor allem Verbrauchern, die ihren Strom von den jeweiligen Stadtwerken oder dem Grundversorger beziehen, genauer aufzupassen. Denn sie sind nach der Untersuchung im Dezember und Januar am häufigsten von den Strompreis-Erhöhungen betroffen.

8 Prozent mehr für Gas

Eine höhere Steigerung als für Strom-Kunden zeigt sich bei den Gas-Anbietern. Im Durchschnitt wird Gas zum Jahreswechsel um acht Prozent mehr kosten. Hochgerechnet auf ein Einfamilienhaus mit einem Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden ergibt dies einen zusätzlichen Betrag von 107 Euro. Bis zu 19 Prozent Preiserhöhung sind hier möglich. So kostet Gas bei den Freisinger Stadtwerken ab nächstem Jahr 19,33 Prozent mehr. Auf Platz zwei und drei der Gas-Lieferanten mit der stärksten Steigerung liegen die Gemeindewerke Hettenleidelheim (18,86 Prozent) und die Stadtwerke Wissen (18,38 Prozent).

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