Ökostromförderung: unerwünschten Mehrkosten entkommen

Die Diskussionen um die Ökostromförderung reißen nicht ab.Die Ökostrom-Förderung ist nach wie vor ein heiß diskutiertes Thema in der Politik. Vor allem Philipp Rösler, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie und Bundesvorsitzender der FDP, sowie Bundesumweltminister Peter Altmaier fand man in letzter Zeit diesbezüglich häufiger in der Presse. Seit Juli 2012 gilt das neue Ökostromgesetz, durch welches Mehrkosten für Verbraucher transparenter dargelegt werden. Doch wie können Stromverbraucher die Zusatzkosten reduzieren?

Ökostromgesetz von 2012

Im Juli 2012 trat das neue Ökostromgesetz in Kraft, welches eine neue Regulation der Ökostromkosten verspricht. Gleichzeitig sollen Verbrauch und Kosten für die Kunden transparenter werden. Da Ökostrom in der Produktion teurer ist, wird er vom Staat finanziell gefördert. Diese Förderung macht sich auch bei den Verbraucherpreisen bemerkbar. Dieses neue Gesetz beinhaltet nun zwei Möglichkeiten zur Kostenregulation: die Ökostrompauschale oder einen Ökostromförderbeitrag (prozentualer Aufschlag). Diese werden jeweils separat auf der Rechnung aufgeführt.

Ökostrom bietet großes Diskussionspotential

Ein Diskussionspunkt sind momentan gewisse Ökostrom-Verpflichtungen für Stromversorger und Großverbraucher. Derzeit erhalten Ökostrom-Produzenten auch bei negativen Strompreisen (entstehen durch ein Überangebot an Öko-Strom) eine gewisse Einspeisevergütung. In einem Interview mit der Zeitung „Die Welt“ schlägt der Ökonom Justus Haucap vor, Verbrauchern, die den Strom direkt an der Strombörse kaufen, zu verpflichten, einen festgelegten Prozentsatz an Ökostrom zu beziehen. Das würde laut Haucap die Entwicklung von Marktpreisen fördern, die derzeit noch nicht vollständig gegeben ist. Darüber hinaus würde auf diese Weise der erneuerbare Strom gefördert, der am effektivsten ist. Momentan profitieren laut Haucap vor allem die Erzeugungsmethoden, die die meiste Rendite versprechen.

Online vergleichen und Geld sparen

Eventuelle Mehrkosten, die durch die derzeitige Ökostrom-Förderung für die Verbraucher entstehen, können beispielsweise durch einen Online-Vergleich reduziert werden. Mithilfe eines Preisvergleichs werden potentiell günstigere Anbieter herausgefiltert und dem Verbraucher preiswerte Wechseloptionen angezeigt. Auf einem neu gestarteten Portal, welches sich mit dem Thema Stromanbieter-Vergleich befasst, ist beispielsweise solch ein Online-Vergleich möglich.

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