Verbraucherportal deckt Mondpreise für Strom und Gas auf

angezündeter Gas-HerdDer Strompreis oder Gaspreis wird ab Januar und Februar 2012 für viele Kunden um einiges teurer. Bis zu 45 Prozent schlagen die Anbieter auf den alten Preis drauf.

Einer der guten Vorsätze fürs nächste Jahr könnte für Verbraucher lauten, weniger Strom bzw. Gas zu verbrauchen. Denn hier ziehen die Preise an. Im Schnitt klettern der Strompreis und der Gaspreis um 5,7 Prozent nach oben. Das ist das Ergebnis einer Studie zu 285 Anbietern mit über 1.800 Tarifen des Verbraucherportals PREISVERGLEICH.de. Daher ist ein Strom- und Gasvergleich sinnvoll.

Bis zu 22,4 Prozent mehr für Strom

Ab Januar und Februar erhöhen 182 Stromanbieter die Preise im Durchschnitt um 4,5 Prozent. Für eine dreiköpfige Familie errechnet PREISVERGLEICH.de eine jährliche Mehrbelastung von 41 Euro. Insgesamt 8,5 Millionen Haushalte seien von der Erhöhung des Strompreises betroffen.

Auch wenn die durchschnittliche Preisanhebung unter fünf Prozent liegt, müssen manche Verbraucher einen Anstieg von 22,4 Prozent verkraften. Mit dieser hohen Mehrbelastung muss rechnen, wer von den Stromversorgern Energiegenossenschaft Nordwest eG, der Elektra Genossenschaft Pinzberg eG sowie den Stadtwerken Schwentinental beliefert wird. Zu den teuersten Bundesländern zählen die drei Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg. Vor allem die Grundversorger seien besonders teuer, so ein Ergebnis der Studie.

Gaspreis durchschnittlich 8,3 Prozent teurer

Nicht nur Strom-, sondern auch Gaskunden brauchen ein volleres Portmonee. 103 Gasanbieter erhöhen für 816 Tarife ihre Preise um etwa acht Prozent. Bei einem Einfamilienhaus mit einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh bedeutet dies ein Mehr an 104 Euro für den jährlichen Gasverbrauch. Spitzenreiter sind hierbei die Erlanger Stadtwerke, die 45 Prozent mehr verlangen.

Im Durchschnitt zahlen die Bundesbürger in Rheinland-Pfalz, Bayern und dem Saarland um einiges mehr für Gas. Wer in Hamburg oder Bremen lebt, könnte von einer Preiserhöhung verschont bleiben. Der Studie zufolge stehen bislang hier noch keine Anhebungen an.

Das könnte Sie noch interessieren:

Tags: , , ,

Unsere Autoren

Kommentar schreiben

Service Line

  • Wir beraten Sie gerne persönlich
  • 0800 - 589 589 0