Das zurzeit beste Tages- und Festgeld

(foto) Nicht versinken - Rendite trotz niedriger ZinsenSo sehr viel Hoffnung bleibt den Sparern derzeit nicht mehr. Unterirdische Zinsen machen erfolgreiches Sparen zu einer wahren Herausforderung. Nur wenige Banken bieten noch gut verzinstes Tages- und Festgeld. Doch einige Tages- und Festgeldkonten können sich trotz der angespannten Lage sehen lassen.

Die Inflationsrate verharrt aktuell bei 0.8 Prozent, damit lohnt sich das Tages- oder Festgeld bei vielen Banken überhaupt nicht oder kaum. Im Schnitt bewegen sich die Zinsen für das Tagesgeld bei etwa 0,55 Prozent und mit dem Festgeld wird lediglich eine Verzinsung in Inflationshöhe erreicht. Doch bei einigen Banken ist tatsächlich noch etwas zu holen.

 

Spitzenreiter beim Tagesgeld

Ein kleiner Hoffnungsschimmer bleibt, er heißt Advanzia Bank. Das luxemburgische Kreditinstitut bietet trotz der historisch niedrigen Zinsen knackige 1,5 Prozent aufs Tagesgeld. Auch die Autobanken bieten noch immer ein gutes Tagesgeld. So liegen die Zinsen bei der Audi Bank sowie bei der Volkswagenbank immerhin bei 1,4 Prozentpunkten. Die 1822direkt bietet ihren Tagesgeld – Kunden, ebenso wie die Sberbank Direct, einen Zinssatz in Höhe von 1,3 Prozent.

Wer aufgrund der momentan stark angespannten Situation im Euro – Raum schon sein Geld verschwinden sieht, sollte es am besten bei der ING Diba anlegen. Denn hier sind Einlagen bis zu einer Höhe von 1,49 Milliarden Euro pro Kunde abgesichert. Dafür bietet die ING Diba jedoch nur 1,25 Prozent Zinsen aufs Tagesgeld. Doch auch die Autobanken sichern die Einlagen immerhin bis zu 1,34 Milliarden Euro.

Das derzeit beste Festgeld

Wer nicht regelmäßig auf seine Ersparnisse zurückgreifen muss, der sollte über ein Festgeldkonto nachdenken. Beim zweijährigen Festgeld und einer Einlage von 25.000 Euro bietet die Deniz Bank 1,8 Prozent Zinsen. Bei den Banken NIBC Direct, Vakifbank sowie VTB bewegt sich das Festgeld bei einem Zinssatz von 1,65 Prozentpunkten.

Auch ein Festgeldkonto mit einer Laufzeit von nur einem Jahr wäre denkbar, wobei die Renditen hierbei aufgrund des kurzen Anlagezeitraums geringer ausfallen. Spitzenreiter ist hierbei die Bank11, die auf bis zu 250.000 Euro 1,77 Prozent Zinsen zahlt. Die VTB sowie die Deniz Bank folgen mit 1,55 beziehungsweise 1,5 Prozent.
Die Treppenstrategie ist beim Festgeld vor allem lohnenswert. Dabei werden Teilbeträge unterschiedlich lang und somit immer zu den besten Konditionen und Zinsen festgelegt.

Wie niedrig die Zinsen auch sein mögen, bei der richtigen Bank lassen sich stets wenn auch nur geringe Renditen erzielen. Wer also richtig sucht und eventuell über einen Tagesgeldrechner oder auch Festgeldrechner vergleicht, der findet immer eine Möglichkeit, sein Geld gewinnbringend anzulegen. Besser als das Kopfkissen wird es allemal.

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