Hundehaftpflicht: So günstig versichern Sie Ihren Vierbeiner

HundehaftpflichtMein Hund beißt nicht – das ist wohl der Standardspruch vieler Hundebesitzer. Wenn aber Hasso, Bello und Co. doch einmal zuschnappen sollten, dann kann das für Herrchen oder Frauchen richtig teuer werden. Daher lohnt es sich, eine Hundehaftpflichtversicherung für den geliebten Vierbeiner abzuschließen – und diese Hundehaftpflicht muss auch nicht teuer sein.

Laut einer Statistik des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) aus dem Jahr 2015 leben insgesamt etwa sieben Millionen Hunde in Deutschlands Haushalten. Davon sind allerdings nur rund 70 Prozent über eine Hundehaftpflicht abgesichert. Dabei ist eine Hundehaftpflichtversicherung ein absolutes Muss für jeden Besitzer.

Hundehaftpflicht: So teuer kann der Hund werden

Wer sich einen Hund anschafft, muss für diesen sehr viel Verantwortung übernehmen. Denn ganz allgemein ist im Bürgerlichen Gesetzbuch verankert, dass ein Tierhalter prinzipiell für Schäden haftet, die sein Haustier verursacht. Und während Kleintiere wie Katzen, Hamster und Meerschweinchen über die private Haftpflichtversicherung abgesichert sind, muss für Hunde oder auch Pferde eine zusätzliche Hundehaftpflicht beziehungsweise Pferdehaftpflicht abgeschlossen werden.
Wie wichtig eine Hundehaftpflicht ist, lässt sich ebenfalls anhand von Zahlen des GDV verdeutlichen. So verursachen Hunde durchschnittlich 100.000 Schäden mit einem Schadenaufwand von satten 80 Millionen Euro im Jahr, wobei es noch nicht einmal nur spezielle Hunderassen sind, die die Schadensbilanz in die Höhe treiben. Vielmehr kann jeder Hund für einen hohen Schaden sorgen. So genügt schon eine kurze Unachtsamkeit: Der Hund läuft plötzlich auf die Straße und verursacht einen Verkehrsunfall. Kommt es dabei neben Sach- auch noch zu Personenschäden, kann dies den Hundehalter kurzerhand mehrere Tausend Euro kosten. Aus diesem Grund ist eine Hundehaftpflicht für alle Hunde sinnvoll.

Hundehaftpflicht in wenigen Bundesländern ein Muss

Generell gibt es in Deutschland nur wenige verpflichtende Versicherungen wie etwa die Krankenversicherung sowie die Kfz-Versicherung für Fahrzeughalter. Hingegen ist der Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung nicht in allen Bundesländern zwingend. Während Halter in Berlin, Hamburg, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen eine Hundehaftpflicht abschließen müssen, wird diese Versicherung für den Hund in Mecklenburg-Vorpommern und Bayern lediglich empfohlen. In den restlichen Ländern ist die Pflicht zum Abschluss einer Hundehaftpflicht von der Rasse beziehungsweise von der Gefahreneinstufung des Hundes abhängig.

Hundehaftpflicht: Für wenig Geld auf Nummer sicher gehen

Nichtsdestotrotz sollten Hundebesitzer immer eine Versicherung für ihren Hund abschließen, denn diese übernimmt im Ernstfall nicht nur die bis zu einer bestimmten Höhe vereinbarten Schadenskosten, sondern sie wehrt falls nötig ebenfalls dubiose Schadenersatzansprüche gegen den Hundebesitzer ab. Dabei muss ein entsprechender Grundschutz gar nicht teuer sein. Dies hat die Stiftung Warentest in einer aktuellen Untersuchung zur Hundehaftpflicht herausgefunden, bei der sie 116 Tarife etwas genauer unter die Lupe nahm. Das Ergebnis: Eine Hundehaftpflichtversicherung mit ausreichendem Schutz gibt es bereits für 58 Euro im Jahr.
Bei der Suche nach einer Hundehaftpflichtversicherung kann also auch ein Vergleich nicht schaden. Der Geld.de Tierversicherung-Vergleich kann hierbei durchaus sehr behilflich sein.

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Eine Antwort zu “Hundehaftpflicht: So günstig versichern Sie Ihren Vierbeiner”

  1. Jenny sagt:

    So eine Hundehaftpflichtversicherung ist schon ein muss. Aber typisch Deutschland, hier gibt es ja für alles Gesetze.

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