Studie: Hunde und Katzen fördern soziale Entwicklung bei Kindern

Studie bestätigt: Haustiere tun Kindern gutHund tut gut. Und Katze auch. Das hat nun jüngst eine Studie bestätigt, die sich dem Zusammenleben von Kindern und Haustieren beschäftigt hat. Demnach profitieren Kinder, die mit Hund oder auch Katze aufwachsen, psychologische enorm von Ihren geliebten Vierbeiner.

Im Rahmen einer im März 2017 veröffentlichten Studie der University of Liverpool und des WALTHAM Centre for Pet Nutrition wurde die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen untersucht. Die Studienleiterin Dr. Carri Westgarth vom Institute of Infection and Global Health der Universität Liverpool hebt hervor, dass vor allem die emotionale und soziale Entwicklung durch Haustiere unterstützt wird. „Jeder, der mit einem Haustier aufgewachsen ist und es geliebt hat, schätzt den Wert seines Begleiters“, weiß Westgarth. „Die wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Entwicklung von Kindern und Jugendlichen sind vielversprechend.“

Das Selbstwertgefühl werde durch die tierischen Familienmitglieder immens gestärkt. Die Kinder, die mit Haustieren aufwachsen, seien zudem weniger einsam und hätten bessere soziale Fähigkeiten. Vor allem bei Kindern unter sechs Jahren und ab zehn Jahren zeigte sich der größte Einfluss der Tiere auf das Selbstbewusstsein der Kleinen.

Hunde und Katzen besonders gute Kindheitsbegleiter

Besonders Katzen und Hunde böten die beste soziale Unterstützung. „Vielleicht liegt dies in dem größeren Maß an Interaktion und Erwiderung im Vergleich zu anderen Haustieren“, vermutet Rebeccy Purewal, eine der Mitautoren. Diese Erkenntnis werde über die Kontinente hinweg bestätigt. Sowohl in westlichen und nicht-westlichen Kulturkreisen könnten Haustiere als eine Art psychologischer Unterstützer fungieren, damit Kinder sich gut fühlen und ein positives Selbstbild von sich erlangen.

Die Studie unterstreicht also nur, was viele Eltern mit tierischen Familienmitgliedern schon längst wissen. Haustiere tun Kindern gut. Sie lernen spielerisch, für andere Verantwortung zu übernehmen, Rücksicht zu nehmen und zu lieben und geliebt zu werden.

Das könnte Sie noch interessieren:

Tags: , , , ,

Unsere Autoren

Eine Antwort zu “Studie: Hunde und Katzen fördern soziale Entwicklung bei Kindern”

  1. Ute sagt:

    Hallo,

    vorab erstmal vielen Dank für den tollen Artikel. Wir haben uns auch einen Hund nach der Geburt meines Sohnes angeschafft. Mittlerweile ist mein Sohn fünf. Die beiden sind unzertrennlich.

    Gruß

    Ute

Kommentar schreiben

Service Line

  • Wir beraten Sie gerne persönlich
  • 0800 - 589 589 0